VoIP Lösungen aus der Cloud

Jetzt registrieren

Allgemeine Geschäftsbedingungen


1. Vertragsgegenstand

1.1. Virtual-Call Ltd. bietet Telefoniedienstleistungen für natürliche und juristische Personen über das Internet an. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Verhältnis zwischen Virtual-Call Ltd. (nachfolgend Virtual-Call genannt) und dem Kunde für die Telefoniedienstleistungen, soweit keine andere schriftliche Vereinbarungen getroffen wurden.


2. Beginn, Dauer und Beendigung des Vertrages

2.1 Der Dienstleistungsvertrag mit dem Kunde kommt mit der Anmeldung auf der Homepage www.virtual-call.com und mit der Annahme durch Virtual-Call zustande. Der Kunde erhält nach der Anmeldung eine Bestätigung per Mail zugeschickt. Der Teilnehmer nimmt davon Kenntnis, dass sich der Beginn der Nutzung der von Virtual-Call für ihn bereitgestellten Dienstleistungen aus organisatorischen oder technischen Gründen allenfalls verzögern kann. Hieraus kann der Teilnehmer keine Rechte gegenüber Virtual-Call ableiten.

2.2 Der Dienstleistungsvertrag wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen, anders lautende schriftliche Vereinbarungen vorbehalten.

2.3 Jede Vertragspartei kann den Dienstleistungsvertrag unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten auflösen, erstmals jedoch auf Ende der im Dienstleistungsvertrag zwischen den Parteien festgelegten Mindestvertragsdauer. Im gegenseitigen Einverständnis kann der Vertrag auch innerhalb anderer Fristen bzw. auf einen anderen Termin hin aufgelöst werden. (Dies gilt nur bei Zahlung auf Rechnung)

2.5 Virtual-Call behält sich das Recht vor, bei rechts- und sittenwidrigem Verhalten des Kunden, die Dienstleistung umgehend zu unterbrechen.

2.6 Wird der Prepaid Account während zwölf (12) Monate ab Eröffnung weder für eingehende, noch für ausgehende Anrufe genutzt, behält sich die Virtual-Call vor, den Account aufzulösen und die Rufnummern wieder frei zu geben. Jegliches zu diesem Zeitpunkt vorhandenes Guthaben verfällt.


3. Leistungen und Pflichten von Virtual-Call

3.1 Virtual-Call erbringt Telefoniedienstleistungen im Rahmen der ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen gemäss dem aktuellen Stand der Technik. Virtual-Call kann jedoch keine Gewähr für die Unterbruchs- und störungsfreie Funktion der Dienstleistung oder für einen absoluten Schutz Ihres Netzes vor unerlaubten Zugriffen oder unerlaubtem Abhören übernehmen. Bei Störungen im Bezug und der Nutzung von Dienstleistungen steht dem Teilnehmer lediglich das Recht auf Rücktritt von diesem Vertrag zu, sofern er Virtual-Call über die Störung umgehend schriftlich informiert und zur Behebung zweimal einer angemessenen Frist angesetzt hat. Angekündigte Unterbrechungen der Dienste, insbesondere infolge von Wartungsarbeiten des entsprechenden Medienlieferanten gelten nicht als Störungen.

3.2  Die Dienstleistungen stehen dem Teilnehmer grundsätzlich während 24 Stunden und 7 Tage die Woche zur Benutzung offen. Anders lautende Vereinbarungen und Störungen technischer Art, welche zur Beeinträchtigung der Dienstleistungen führen, vorbehalten.

3.3 Die dem Teilnehmer für die Nutzung der Dienstleistung zur Verfügung gestellten Rufnummern verbleiben im Eigentum von Virtual-Call und der Kunde erhält hieran weder Verfügungs- noch Eigentumsrechte. Eine Wegportierung der Virtual-Call Rufnummer(n) zu einem anderen Carrier kann frühestens 3 Monate nach Nummernzuteilung und Begleichung aller offenen Forderungen erfolgen. Möchte der Kunde die Virtual-Call Rufnummer(n) vor dieser Frist wegportieren, wird dem Kunde eine Gebühr von CHF 80.- in Rechnung gestellt.
Bei portierten Telefon- Nummern beträgt die Mindestvertragsdauer 3 Monate. Wechselt der Kunde innerhalb dieses Zeitraums zu einem anderen Telefonanbieter, wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von CHF 80.- erhoben.

3.4 Die aktuellen Tarife für Sprachdienste und Preise Für Telefonnummern können jederzeit auf der Homepage von Virtual-Call abgerufen werden. Tarif- und Preisanpassungen für Gebühren bedürfen keiner ausdrücklichen Ankündigung oder schriftlicher oder elektronischer Mitteilung. 

3.5 Virtual-Call unterstützt den Teilnehmer bei der Herstellung eines stabilen Zustandes zur Benutzung der Dienstleistungen. Wird hierzu ein Aufwand über das übliche Mass in Anspruch genommen, oder ist der von Virtual-Call erbrachte Aufwand auf eine Fehlfunktion von Anlageteilen des Teilnehmers oder auf dessen unsachgemässe Bedienung zurückzuführen, so wird Virtual-Call dem Teilnehmer den Mehr- bzw. Gesamtaufwand in Rechnung stellen.

Installationsaufwand sowie Konfigurationsarbeiten gehen Grundsätzlich zu Lasten des Kunden. Die Verrechnung erfolgt nach Aufwand.

3.6 Für den Schutz von VoIP -Telefone, -Gateway, -Telefonanlage oder Netzwerk gegen Missbrauch ist der Kunde verantwortlich. Virtual-Call übernimmt bei Missbrauch oder Hackerangriffe auf SIP-Endgeräte bei Kunden keine Haftung.

3.7 Die Beweislast bezüglich der Nichtverfügbarkeit liegt beim Teilnehmer.

3.7 Virtual-Call verpflichtet sich, die Kundendaten nicht an Dritte zu veräussern. Alle persönlichen Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Die für die Geschäftsabwicklung notwendigen Daten werden gespeichert und im Rahmen der Bestellabwicklung gegebenenfalls an verbundene Unternehmen weitergegeben.
 

4.  Pflichten des Kunden

4.1 Bei Bestellung, Registrierung und bei weiteren Geschäftskontaken mit Virtual-Call ist der Teilnehmer zu wahrheitsgetreuen Angaben verpflichtet.

4.2 Der Kunde verpflichtet sich, Virtual-Call jederzeit seine aktuellen Daten wie Namens- und Adressdaten bekannt zu geben und entsprechende Änderungen unverzüglich online, in Briefform oder per Fax mitzuteilen.

4.3 Der Kunde verpflichtet sich, keine unerlaubten Inhalte, insbesondere Werbung (SPIT) oder sonstige Leistungen unter Verstoss gegen gesetzliche Vorschriften zu versenden oder anzubieten, den Versand oder Angebot zu veranlassen, mitzuwirken oder in sonstiger Weise zu fördern. Der Kunde verpflichtet sich die Gesetze des Datenschutzes, Fernmeldewesens sowie des Urheberrechtes einzuhalten.

4.4 Der Kunde verpflichtet sich, Virtual-Call sofort über ihm zur Kenntnis gelangende Mängel, Störungen oder Nichtverfügbarkeit von Dienstleistungen oder Anlagen sowie insbesondere über rechts- und vertragswidrige Verwendung der Dienstleistungen durch ihn, seine Mitarbeiter oder von ihm beigezogenen Dritten sowie durch nicht autorisierte Dritte (z.B. Hacker) zu informieren.

4.5 Verstösst der Kunde gegen die in dieser Vereinbarung erwähnten Regelungen, kann Virtual-Call das Benutzerkonto jederzeit und ohne Benachrichtigung löschen.

4.6 Der Kunde verpflichtet sich, die Rechnung zu prüfen und bei Unstimmigkeiten innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum schriftlich (per E-Mail, Fax oder Brief) zu rügen, ansonsten die Rechnung als akzeptiert gilt.

4.7 Der Kunde trägt das Kostenrisiko für sämtliche genutzten Dienste. Der Kunde verpflichtet sich, Massnahmen zur Minimierung des Risikos des unberechtigten Zugangs Dritter zu seinen Rechnersystemen und Daten zu ergreifen und sich diesbezüglich in geeigneter Weise beraten zu lassen.

5.  Preise, Zahlungsbedingungen

5.1 Die aktuellen Preise sind auf der Virtual-Call Homepage aufgeführt und können jederzeit abgerufen werden. Tarifanpassungen für Gebühren bedürfen keiner ausdrücklichen Ankündigung oder schriftlicher Mitteilung.

5.2 Nutzungsunabhängige Grundgebühren werden dem Kunden monatlich im voraus in Rechnung gestellt. Angebrochene Kalendermonate werden pro Rata in Rechnung gestellt. Variable und nutzungsabhängige Gebühren werden monatlich nachbelastet. Mit "Prepaid" bezeichnete Abonnemente werden im voraus belastet und in Echtzeit abgerechnet. Der Teilnehmer verpflichtet sich zur Bezahlung des in Rechnung gestellten Betrages bis zu dem auf dem Rechnungsformular angegebenem Fälligkeitsdatum. Es ist die auf der Rechnung genannte Bankverbindung vom Teilnehmer für seine Zahlung zu verwenden. Aus der Zahlung allfällig Spesen der Bank oder Post fallen zu Lasten des Teilnehmers.

5.3 Die nutzungsunabhängigen Entgelte wie Grundgebühren sind auch bei gesperrten Dienstleistungen geschuldet.

5.4 Ab der 2.Mahnung werden Mahngebühren in Höhe von EUR 25.00 verrechnet

6. Notrufe (nur Schweiz)

6.1  Mit Virtual-Call können Notrufe abgesetzt werden. Da Virtual-Call überall dort verwendet werden kann wo der Kunde Zugang zum Internet hat, ist es wichtig das die Adress Daten im Benutzerkonto mit denen des Standortes des VoIP Telefons übereinstimmen. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Anruf im Fall eines Notrufs auch an die richtige Notrufzentrale weitergeleitet wird und rechtzeitig Hilfe eintrifft.
Der Kunde hat daher in regelmäßigen Abständen zu prüfen, ob die persönlichen Angaben im Benutzerkonto stimmen und ändert diese falls notwendig.
Für den Fall, dass Virtual-Call an einem anderen Standort genutzt als der hinterlegten Adresse (nomadische Nutzung), raten wir dringend bei einem Notruf ein anderes Kommunikationsmittel wie z.B. ein Mobiltelefon zu verwenden.
 

7. Haftung

7.1 Soweit gesetzlich zulässig, schliesst Virtual-Call jede Haftung für direkte und indirekte Folgeschäden als auch für die von ihr zur Vertragserfüllung eingesetzten Hilfspersonen aus.

7.2 Für von Dritten erstellte respektive bei Dritten abrufbare Inhalte ist Virtual-Call nicht verantwortlich. Für solche Inhalte kann Virtual-Call keine Zusicherung abgeben und auch keine Haftung und Gewährleistung für deren Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität, Recht- oder Zweckmässigkeit, Verfügbarkeit und zeitgerechte Zustellung übernehmen.

7.3 Es ist Sache des Kunden, die sich in seinem Besitze befindlichen Informatik-Anlagen und Geräte, welche für die Virtual-Call Dienstleistungen benutzt werden, sowie die hierzu eingesetzten oder durch die Virtual-Call Dienstleistungen erreichbaren Daten inklusive Programmdaten vor unbefugtem Zugriff und Manipulation zu schützen.

7.4 Der Kunde kann für alle Schäden, welche bei Virtual-Call oder Dritten durch seine Benutzung der Virtual-Call Dienstleistungen entstehen, zur Verantwortung gezogen bzw. haftbar gemacht werden.

 

8. Datensicherheit und Datenschutz

8.1 Virtual-Call verpflichtet sich, bei der Bearbeitung von persönlichen Daten das schweizerische Datenschutz-, Datensicherungs- und Fernmeldegesetz zu berücksichtigen.

8.2 Virtual-Call kann für Rechnungsstellung, Inkasso und zum Erbringen der vertraglichen Leistungen Kundendaten an ausgewählte Dritte weitergeben. Virtual-Call sorgt dafür, dass diese ebenfalls die gesetzlichen Vorschriften betreffend Daten befolgen.

8.3 Virtual-Call darf die persönlichen Angaben des Teilnehmers für sein eigenes Marketing nutzen oder ausgewählten Partnern zur Verfügung stellen. Virtual-Call versichert, dass es und allfällige Dritte die persönlichen Angaben vertraulich behandeln.


9.  Schlussbestimmungen

9.1 Diese Allgemeinen Dienstleistungsbedingungen regeln die Rechte und Pflichten zwischen Virtual-Call und dem Kunde. Virtual-Call behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit abzuändern.

9.2 Änderungen oder Ergänzungen des Dienstleistungsvertrages bedürfen der Schriftform, der Bezugnahme auf die abzuändernde Bestimmung sowie der rechtsgültigen Unter­schrift der Vertragsparteien.

9.3 Sollte eine Bestimmung des mit dem Kunden abgeschlossenen Vertrages nichtig oder rechtsunwirksam werden, so gelten die übrigen Bestimmungen weiter. Die nichtigen oder rechtsunwirksamen Bestimmungen sollen in diesem Fall durch eine wirksame Bestimmung ersetzt werden, die in ihrer wirtschaftlichen Auswirkung derjenigen der unwirksamen Bestimmung so nahe kommt wie rechtlich möglich.

9.4 Anwendbares Recht und Gerichtstand: Der Dienstleistungsvertrag untersteht schweizerischem Recht. Gerichtsstand ist St.Gallen. Zwingende Gerichtsstände bleiben vorbehalten.

Stand 03.2017